Distributionsgrad

Distributionsgrad Definition

Der Distributionsgrad misst, wie ein Produkt im Markt verbreitet ist.

Beispiel

Der Tennisschläger eines nur in Deutschland aktiven Herstellers ist in 270 Sportgeschäften erhältlich. Gibt es in Deutschland 1.000 Sportgeschäfte, die Tennisschläger verkaufen, wäre der sog. numerische Distributionsgrad 270 / 1.000 = 0,27 = 27 %.

Alternativ berechnet man den Distributionsgrad auch auf Umsätzen der Händler basierend.

Beispiel

Die Umsätze der 270 Sportgeschäfte, in denen der Tennisschläger des Herstellers verkauft wird, seien in Summe 10 Mio. €. Der Gesamtumsatz der 1.000 Sportgeschäfte, die Tennisschläger verkaufen, sei 100 Mio. €. Der sog. gewichtete Distributionsgrad wäre dann 10 Mio. € / 100 Mio. € = 0,10 = 10 %.

In dem Fall wäre der Hersteller zwar in einigermaßen vielen Geschäften vertreten, aber wohl nicht in den großen.

Manche Hersteller wollen einen möglichst hohen Distributionsgrad erreichen (z.B. Erfrischungsgetränke- und Süßwarenhersteller), für andere ist das nicht so wichtig und sie setzen eher auf Exklusivität und ausgewählte Vertriebsbeziehungen zu einigen wenigen Handelspartnern.