Hilfskostenstellen

Hilfskostenstellen Definition

Als Hilfskostenstellen bezeichnet man die Kostenstellen eines Unternehmens, die nicht mit der Herstellung und dem Verkauf der Produkte befasst sind, sondern die anderen Unternehmensbereiche (Kostenstellen) durch ihre Tätigkeit unterstützen.

Zu den Hilfskostenstellen gehören z.B. die Werkskantine, der Fuhrpark oder die unternehmenseigene Instandhaltungs- und Reparaturabteilung.

Alternative Begriffe: allgemeine Kostenstellen, sekundäre Kostenstellen, Vorkostenstellen.

Verrechnung der Hilfskostenstellen

Die Kosten der jeweiligen Hilfskostenstelle (z.B. Kantine) werden "gesammelt" und anschließend nach einem Umlageschlüssel (z.B. Anzahl der Mitarbeiter je Kostenstelle) auf die Hauptkostenstellen verteilt.

Das Verfahren dazu nennt man innerbetriebliche Leistungsverrechnung.

D.h., im Gegensatz zu den Hauptkostenstellen (wie z.B. Einkaufsabteilung, Werkstatt, Montage etc.) werden für die Hilfskostenstellen (z.B. Werkskantine) keine Gemeinkostenzuschlagssätze gebildet, die dann in die Produktkalkulation direkt eingehen. Vielmehr werden diese Kosten auf die anderen Kostenstellen umgelegt, gehen in deren Zuschlagssätze und damit indirekt in die Produktkalkulation ein.