Komplementärgüter

Komplementärgüter Definition

Komplementärgüter sind Güter, die sich ergänzen, z.B. Mobiltelefone und Handyhüllen oder die sogar nur zusammen einsetzbar sind (Schallplatten sind ohne Schallplattenspieler nutzlos, ebenso Drucker ohne Druckerpatronen etc.).

Der Ergänzungszusammenhang muss aber eng bzw. naheliegend sein. Man könnte Spaghetti und Kochtöpfe theoretisch auch als Komplementärgüter betrachten, da ungekochte Spaghetti nicht wirklich essbar sind. Das ist aber nur ein sehr loser Zusammenhang und würde dazu führen, dass man Hunderte von Lebensmitteln als Komplementärgüter zum Kochtopf betrachten würde.

Man impliziert mit dem Begriff, dass sich die Nachfragemengen der Komplementärgüter parallel entwickeln (werden mehr Drucker verkauft, werden auch mehr Druckerpatronen nachgefragt).

Die Kreuzpreiselastizität für derartige Güter ist i.d.R. negativ, d.h., steigen die Preise für Drucker, werden zunächst weniger Drucker verkauft und dadurch sinkt dann auch die Nachfrage nach Druckerpatronen.

Alternative Begriffe: komplementäre Güter, Komplemente.