Kostenträgerstückrechnung

Definition Kostenträgerstückrechnung

Mittels der auch als Kalkulation bezeichneten Kostenträgerstückrechnung werden die Herstellkosten sowie die Selbstkosten eines Produktes – i.d.R. je Mengeneinheit (Stückkosten) – ermittelt.

Diese Berechnung wird z.B. mittels des Kalkulationsschemas durchgeführt.

Mit der Kostenträgerstückrechnung lässt sich somit die Angebotskalkulation als Vorkalkulation oder Nachkalkulation durchführen.

Alternative Begriffe: Kalkulationsmethoden, Kalkulationsverfahren.

Vorkalkulation und Nachkalkulation

Wird die Ermittlung der Herstell- und Selbstkosten im Vorhinein vorgenommen (z.B. bei der Planung für das nächste Geschäftsjahr), spricht man von einer Vorkalkulation.

Erfolgt die Kalkulation der Herstell- und Selbstkosten hingegen im Nachhinein (z.B. für das vergangene Geschäftsjahr, einen Abrechnungsmonat oder auch für einen einzelnen Produktions- bzw. Kundenauftrag), nennt man dieses Controlling-Instrument Nachkalkulation.