Markteintrittsbarrieren

Markteintrittsbarrieren Definition

Markteintrittsbarrieren sind zu überwindende Hindernisse, wenn ein neues Unternehmen den Markt betritt oder ein bestehendes Unternehmen in neue Märkte geht.

Zu den Markteintrittsbarrieren gehören z.B.

  • ein hoher Kapitalbedarf (um eine neue Autofirma zu gründen, bräuchte man wohl einige Milliarden an Kapital; ebenso für Öl-, Pharma- und Telekommunikationsunternehmen)
  • Zugangsbeschränkungen (z.B. Taxi-Lizenzen, Mobilfunk-Lizenzen, Patente, in kleinerem Rahmen auch fachliche Voraussetzungen wie Steuerberaterexamen, Wirtschaftsprüferexamen, Meistertitel etc.)
  • Märkte, die von einem oder wenigen Anbietern mit starken Marken dominiert werden
  • Konkurrenten, die hohe Stückzahlen produzieren und aufgrund der Economies of Scale niedrige Stückkosten haben, die schwer zu unterbieten sind
  • politische Zugangsbeschränkungen (z.B. die Notwendigkeit in einigen Ländern für ausländische Investoren, mit einheimischen Investoren joint ventures eingehen zu müssen, um Marktzugang zu erhalten) sowie staatliche Regulierungen.

Die bereits im Markt befindlichen Unternehmen werden durch Markteintrittsbarrieren geschützt, sie müssen nicht permanent mit neuen Wettbewerbern rechnen.