Nichtparametrische Tests

Nichtparametrische Tests Definition

Sog. nichtparametrische Tests zielen im Gegensatz zu den parametrischen Tests nicht auf bestimmte Parameter wie z.B. das arithmetische Mittel oder die Varianz ab.

Sie setzen auch kein intervallskaliertes (metrisches) Skalenniveau voraus und auch keine (Annahme der) Normalverteilung der Daten (deshalb werden sie oft auch als verteilungsfreie Verfahren bezeichnet).

Damit kommen die nichtparametrischen Tests in Frage, wenn die Voraussetzungen für parametrische Tests (wie z.B. der Gauß-Test oder der t-Test) nicht gegeben sind; sie können aber auch als Alternative (neben den parametrischen Methoden) auf normalverteilte Daten angewendet werden.

In der Regel basieren die nichtparametrischen Verfahren darauf, den Daten Ränge zuzuweisen (Rangverfahren): der kleinste Wert (z.B. 60 kg) erhält den Rang 1, der zweitkleinste Wert (z.B. 62 kg) den Rang 2 u.s.w.; anschließend wird nicht mit den ursprünglichen Daten (kg), sondern nur noch mit den Rängen weitergerechnet.

Zu den nichtparametrischen Tests zählen:

Die nichtparametrischen Tests haben i.d.R. ein parametrisches Gegenstück, das alternativ angewendet werden kann bzw. sollte, wenn dessen strengere Voraussetzungen gegeben sind.