Normales Gut

Normales Gut Definition

Bei den in der VWL bzw. Mikroökonomie sogenannten normalen Gütern ist die Einkommenselastizität positiv, d.h., mit steigendem Einkommen wird auch mehr des normalen Guts nachgefragt (während dies bei inferioren Gütern umgekehrt ist).

Beispiele

Steigt das Einkommen eines Haushalts, leistet sich der Haushalt oft mehr Urlaubsreisen, mehr Kinokarten, öfters Restaurantbesuche etc.

Ist die Einkommenselastizität > 1 (d.h, die Nachfrage steigt im Vergleich zur Einkommenserhöhung überproportional, also das Einkommen z.B. um 5 % und die Nachfrage nach dem Gut um 10 %), spricht man von superioren Gütern oder Luxusgütern (die man sich jetzt nach der Einkommenserhöhung leistet).