Pfandrecht

Pfandrecht Definition

Das Pfandrecht ist eine Art der Kreditsicherheit, die – im Gegensatz zu Hypothek und Grundschuld, die sich auf unbewegliche Sachen, sprich: Immobilien beziehen – für bewegliche Sachen eingeräumt wird.

Das Eigentum der Sache verbleibt bei dem Pfandgeber (dem Kreditnehmer), der Pfandgläubiger (Kreditgeber) hat die Sache jedoch in seinem Besitz.

Neben Gegenständen können auch z.B. Wertpapiere wie Anleihen oder Aktien als Pfand gegeben werden. Das hat gegenüber der Verpfändung von z.B. Maschinen den Vorteil, dass das Unternehmen sie nicht für die Produktion benötigt.

Alternative Begriffe: Pfand, Verpfändung, vertragliches Pfandrecht.

Pfandrecht Beispiel

Beispiel: Pfandrecht an beweglichen Sachen

Herr Meier lässt sich in einer Pfandleihe einen Kredit über 1.000 Euro mit einer 3-monatigen Laufzeit gewähren. Er verpfändet als Kreditsicherheit eine teure Uhr.

Die Uhr bleibt weiterhin in seinem Eigentum, allerdings muss er sie in der Pfandleihe belassen (d.h. die Pfandleihe hat den Besitz der Uhr).

Löst Herr Meier den Kredit nach 3 Monaten ab, erhält er seine Uhr zurück.