Richtigkeit

Grundsatz der Richtigkeit

Der Grundsatz der Richtigkeit (§ 239 Abs. 2 HGB) als einer der GoB fordert, dass die Geschäftsvorfälle korrekt in der Buchführung abgebildet werden; dazu gehört auch die Willkürfreiheit.

Beispiele für Richtigkeit und Willkürfreiheit

So sollten z.B. Schätzungen der Höhe der Rückstellungen nicht nur überschlägig oder willkürlich, sondern möglichst genau und nachvollziehbar vorgenommen werden.

Werden Wertpapiere zur kurzfristige Geldanlage erworben, sollten diese korrekt innerhalb des Umlaufvermögens eingeordnet werden — und nicht innerhalb des Anlagevermögens, um etwaige außerplanmäßige Abschreibungen zu vermeiden (da für das Anlagevermögen nur das gemilderte Niederstwertprinzip gilt).

Richtigkeit bedeutet auch: für andere Sachkundige nachvollziehbar und überprüfbar.