Schwebende Geschäfte

Schwebende Geschäfte Definition

Schwebende Geschäfte sind beidseitig verpflichtende Geschäfte / Verträge zwischen zwei Vertragsparteien, die von beiden Seiten noch nicht erfüllt und damit noch "schwebend" sind.

Beispiel

Ein Kaufvertrag für einen Computer, dessen Lieferung und Zahlung noch nicht erfolgt ist, ist ein schwebendes Geschäft.

Miet-, Leasing- und Versicherungsverträge etc. sind weitere Beispiele für schwebende Geschäfte, Leistung und Gegenleistung stehen sich ausgeglichen gegenüber.

Schwebende Geschäfte werden im Grundsatz nicht gebucht und nicht bilanziert. Basierend auf dem Imparitäts- bzw. Vorsichtsprinzip gibt es jedoch Ausnahmen: sind aus dem schwebenden Geschäft Verluste zu erwarten (sog. Drohverluste), müssen diese über Drohverlustrückstellungen abgebildet werden.