Taylorismus

Taylorismus Definition

Taylorismus bezeichnet u.a. die Zerlegung von standardisierten Arbeitsprozessen (z.B. die Montage eines Automobils) in viele kleine Teilprozesse (z.B. Rad auf die Achse setzen, Schrauben aufsetzen, Schrauben festziehen etc.), die dann von einzelnen Arbeitern durchgeführt werden.

Dies ist v.a. bei der Fließ(band)fertigung verwirklicht.

Je nachdem, wie kleinteilig die Prozesse unterteilt werden, können sich kurze Taktzeiten von einer Minute oder weniger ergeben; d.h., der Arbeiter führt dieselben Arbeitsschritte, Handgriffe etc. dann täglich mehrere Hundert mal durch.

Das kann für die Arbeiter zu Zeitdruck, Monotonie und gesundheitlichen Belastungen führen.