Wertpapiere des Umlaufvermögens

Wertpapiere des Umlaufvermögens Definition

Wertpapiere des Umlaufvermögens umfassen:

  1. Anteile an verbundenen Unternehmen — nur in den seltenen Fällen, in denen die Anteile an verbundenen Unternehmen (z.B. eine 60 %-Beteiligung) nicht dauerhaft gehalten werden soll (Veräußerungsabsicht); in den meisten Fällen handelt es sich jedoch um dauerhafte Anteilsbesitze, die im Finanzanlagevermögen zu bilanzieren sind (vgl. Anteile an verbundenen Unternehmen);
  2. sonstige Wertpapiere, die nur kurzfristig gehalten werden sollen; z.B. Anleihen, die der kurzfristigen Geldanlage z.B. für 3 Monate dienen oder Aktien, von denen kurzfristige Kurssteigerungen erwartet werden und die dann nach kurzer Haltedauer verkauft werden sollen. Ansonsten sind die Wertpapiere unter den Wertpapieren des Anlagevermögens auszuweisen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zunächst zu Anschaffungskosten und am Bilanzstichtag nach dem strengen Niederstwertprinzip ggf. zum niedrigeren Marktwert (Börsenkurs) bewertet.