Willkürliche Stichprobe

Willkürliche Stichprobe Definition

Eine willkürliche Stichprobe ist eine nicht-zufällige Stichprobe; man macht es sich einfach und bequem (englisch convenience sample) und befragt z.B.

  • Verwandte, Freunde und Bekannte oder
  • Menschen in einer Fußgängerzone.

Die Entscheidung, wer in die Stichprobe aufgenommen wird, folgt keiner ausgearbeiteten Stichprobenplanung, sondern liegt im Ermessen des Durchführenden. Dadurch ist die Stichprobe verzerrt und nicht repräsentativ, weil die so ausgewählten keinen Querschnitt der Grundgesamtheit (z.B. der Bevölkerung) darstellen (vielleicht stammen die Verwandten, Freunde und Bekannten aus derselben Region oder aus einem ähnlichen sozialen Umfeld wie der Interviewer oder in der Fußgängerzone sind überwiegend teure Geschäfte und dort sind eher Menschen mit hohen Einkommen unterwegs).

Für wissenschaftlich fundierte Untersuchungen bzw. belastbare Ergebnisse ist die willkürliche Auswahl nicht geeignet. Man kann aber natürlich auch daraus schnell und unkompliziert zumindest erste Eindrücke gewinnen.

Alternative Begriffe: Gelegenheitsstichprobe, willkürliche Auswahl.