Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebniseliminierung Definition

Die Zwischenergebniseliminierung nach § 304 HGB kommt z.B. in folgendem Fall zum Einsatz:

Beispiel Zwischenergebniseliminierung

Konzernunternehmen (KU) A liefert an KU B eine Maschine für 120.000 € netto; die Herstellungskosten bei A betrugen 100.000 €, in Höhe der Differenz von 20.000 € wurde ein Rohgewinn bei A erzielt. B hat die Maschine mit 120.000 € im Anlagevermögen aktiviert und schreibt sie über 5 Jahre linear ab.

Aus Konzernsicht ist jedoch kein Gewinn entstanden, da die Maschine den Konzern nicht verlassen hat. Die Zwischenergebniseliminierung sorgt dafür, dass die entsprechenden Korrekturbuchungen für den Konzernabschluss vorgenommen werden:

  • Eliminierung des Zwischengewinns von 20.000 €;
  • Korrektur der Abschreibungen: statt 24.000 € (20 % von 120.000 €) sind aus Konzernsicht nur 20.000 € (20 % von 100.000 €) abzuschreiben;
  • da aus Konzernsicht keine Umsätze vorliegen, werden 100.000 € von den Umsatzerlösen in andere aktivierte Eigenleistungen umgegliedert.

Bei Unwesentlichkeit kann auf die Zwischenergebniseliminierung verzichtet werden (§ 304 Abs. 2 HGB).

Alternative Begriffe: Zwischenerfolgseliminierung, Zwischengewinneliminierung.