Maslow-Bedürfnispyramide

Maslow-Bedürfnispyramide Definition

Die von dem Psychologen Abraham Maslow entwickelte Maslowsche Bedürfnispyramide umfasst 5 grundlegende menschliche Bedürfnisse und Motive, die hierarchisch (in einer Pyramide) angeordnet werden.

Die 5 Stufen der Pyramide (von unten beginnend):

  • Grund- bzw. Existenzbedürfnisse (die drängendsten: Lebensmittel, Kleidung, Wärme u.s.w.);
  • Sicherheitsbedürfnisse (Schutz, sicherer Arbeitsplatz, ordentliche und stabile Verhältnisse);
  • Soziale Bedürfnisse (Zuneigung, Freundschaft, Liebe, Familie, soziale Eingebundenheit);
  • Individuelle bzw. Wertschätzungs-Bedürfnisse (Anerkennung, Prestige, Erfolg, Ruhm);
  • Selbstverwirklichung (Pyramidenspitze: Hobbies, Interessen, Entfaltung).

Nach Maslow müssen zunächst die elementaren Bedürfnisse auf den unteren Stufen gestillt sein, bevor die anderen wirksam werden.

Die Bedürfnispyramide wird u.a. im Marketing verwendet, um z.B. einzuordnen, auf welcher Stufe sich ein Land oder eine Zielgruppe befindet; so können in entwickelten Ländern oder bei wohlhabenden Menschen die oberen Pyramidenstufen adressiert werden (z.B. teures Handy oder Auto, das für Anerkennung sorgen soll); umgekehrt streben arme Länder und Menschen nicht nach Selbstverwirklichung, sondern danach, ausreichend Nahrung und Sicherheit zu haben.

Auch im Personalmanagement spielt die Bedürfnispyramide als Motivationstheorie eine Rolle.

Alternative Begriffe: Maslowsche Bedürfnishierarchie.