Skalierbarkeit

Skalierbarkeit Definition

Skalierbarkeit ist eigentlich kein Wirtschaftsbegriff. Bei jungen Start-ups wird aber oft gefragt, ob deren Geschäftsmodell skalierbar ist.

Damit kann die Frage gemeint sein, ob das Geschäft wachsen kann bzw. sich vervielfältigen lässt.

Beispiel

Ein Start-up gründet ein – irgendwie neuartiges, besonderes – Fitnessstudio in München und ist damit erfolgreich.

Die Gründer suchen Investoren für die Expansion. Die Investoren werden sich fragen, ob das Geschäft skalierbar ist, also z.B. so auch in Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf etc. umsetzbar ist.

Noch skalierbarer wäre es, wenn es auch in kleineren Städten und /oder in anderen Ländern funktionieren würde. Allerdings ist jede Vergrößerung / Ausweitung des Geschäfts mit zusätzlichen Kosten verbunden (neue Räume, neue Geräte, neues Personal usw.)

An vielen nationalen Discouter- und Drogerieketten und internationalen Fastfood-Konzernen kann man sehen, wie (stark) skalierbar deren Geschäftsmodelle mit Tausenden Filialen sind.

Manchmal meint Skalierbarkeit auch die Frage, ob die Umsätze wachsen können, ohne dass die Kosten in demselben Ausmaß zunehmen. Das ist bei vielen Internet- und Softwareunternehmen (Soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Programme und Apps) so aufgrund geringer Grenzkosten (ein Kunde mehr verursacht so gut wie keine zusätzlichen Kosten) – für Gründer und Investoren die schönste Form der Skalierbarkeit.