Aufbauorganisation

Aufbauorganisation Definition

Die Aufbauorganisation eines Unternehmens bestimmt, wie dieses strukturiert ist.

Der Aufbau kann z.B. sein:

  • funktional: die Einheiten bzw. Abteilungen sind nach Tätigkeiten / Funktionen strukturiert, z.B. Forschung und Entwicklung, Produktion, Verwaltung und Vertrieb; in dem Fall wäre die Abteilung Forschung und Entwicklung unter der Leitung z.B. eines F&E-Vorstands z.B. sowohl für PKW als auch für LKW zuständig;
  • divisional: Aufbauorganisation nach Geschäftsbereichen (z.B. PKW und LKW) oder Produkten (Spartenorganisation); der einzelne Geschäftsbereich (z.B. PKW) hat dann wiederum die einzelnen Abteilungen (Forschung und Entwicklung etc.), die dem Geschäftsbereichsleiter unterstehen; ggfs. werden Aufgaben aber auch an zentrale Abteilungen delegiert, die z.B. konzernweit die Buchführung übernehmen;
  • Matrixorganisation: Organisation nach Geschäftsbereichen und Funktionen; Beispiel: Ein Vorstandsmitglied einer AG hat die Verantwortung für einen Geschäftsbereich (z.B. PKW oder LKW) und für eine Fachabteilung (z.B. Einkauf oder Vertrieb – wobei der Fachbereich dann für alle Sparten "arbeitet", z.B. Einkauf für PKW und LKW).

Die Aufbauorganisation bestimmt also die Hierarchie bzw., wer was zu bestimmen und zu verantworten hat.

Alternative Begriffe: Organisationsmodelle.