Ertragsgesetzliche Produktionsfunktion

Ertragsgesetzliche Produktionsfunktion Definition

Die Ertragsgesetzliche Produktionsfunktion bzw. das Ertragsgesetz besagen: steigert man den Einsatz eines Produktionsfaktors (z.B. Arbeit), erhöht sich der Output zunächst überproportional, später (mit zunehmender Arbeit) dann unterproportional, d.h., der Grenzertrag sinkt.

Diese Gesetzmäßigkeit wurde ursprünglich für die Landwirtschaft entdeckt: durch Einsatz von Düngemitteln konnte der Ertrag – bei konstanter Anbaufläche – zunächst überproportional gesteigert werden, weitere Erhöhungen des Düngemitteleinsatzes brachten dann immer weniger.

Das dürfte vielleicht auch für Werbemaßnahmen gelten: durch mehr Werbung kann zunächst der Umsatz ggfs. stark gesteigert werden, weitere Werbemaßnahmen bringen dann wahrscheinlich immer weniger.

Auf industrielle Produktionsprozesse in der Praxis ist das nur begrenzt übertragbar – das "Gesetz" gilt also nicht zwingend für alle (Produktionen).

Alternative Begriffe: Produktionsfunktion Typ A.