Ceteris Paribus Klausel

Ceteris Paribus Klausel Definition

Möchte man mit ökonomischen Modellen wirtschaftliche Fragen untersuchen, dreht man oft nur an einer Schraube, um einen Effekt zu isolieren, während alle anderen Einflüsse konstant gehalten werden.

Das wird in der VWL als Ceteris-Paribus-Klausel bezeichnet, wobei das lateinische ceteris paribus mit "unter gleichen Bedingungen / Umständen" übersetzt werden kann oder umgangssprachlicher: "alles andere bleibt, wie es ist".

Beispiel

In ein Modell gehen die drei Variablen 1) (nationales) Einkommen, 2) durchschnittlicher Steuersatz und 3) Sparquote ein.

Nun soll untersucht werden, wie sich eine Erhöhung des Einkommens um 2 % auf den Konsum auswirkt, und zwar ceteris paribus, d.h. der durchschnittliche Steuersatz und die Sparquote werden als unverändert angenommen.

Alternative Begriffe: Ceteris-Paribus-Annahme, Ceteris-Paribus-Bedingung.