Definition
Eine Ergebnismatrix in der Entscheidungstheorie sieht beispielsweise so aus:
| Aktion (unten) / Konjunktur (rechts) | schlecht | mittel | gut |
|---|---|---|---|
| Edel-Schokolade auf den Markt bringen | 40.000 € | 80.000 € | 200.000 € |
| Günstige Schokolade auf den Markt bringen | 400.000 € | 120.000 € | 20.000 € |
Die Ergebnismatrix ist also eine Tabelle, die
- in den Zeilen die möglichen Alternativen oder Aktionen,
- in den Spalten die verschiedenen möglichen (Umwelt-)Zustände und
- in den Tabellenfeldern die einzelnen Ergebnisse bei der jeweiligen Alternative und dem jeweiligen Zustand abbildet.
Der Tabelleneintrag e23 = 20.000 € ist dann das Ergebnis bei Alternative / Aktion 2 (Günstige Schokolade auf den Markt bringen) und Zustand 3 (gute Konjunktur).
Zu den Zuständen werden oft noch die geschätzten Wahrscheinlichkeiten angegeben, mit denen sie jeweils eintreten (Beispiel: schlechte Konjunktur: 30 %, mittlere Konjunktur: 50 %, gute Konjunktur: 20 %).
Die Ergebnismatrix ist die Grundlage für die Anwendung von Entscheidungsregeln (die Daten liegen sozusagen vor einem auf dem Tisch).
Fazit
- Ergebnismatrix: tabellarische Darstellung einer Entscheidungssituation – Zeilen = Alternativen/Aktionen, Spalten = Umweltzustände, Felder = Ergebnis eij.
- Notation: eij ist das Ergebnis bei Alternative i und Umweltzustand j; sie bildet die Grundlage für alle Entscheidungsregeln.
- Bei Entscheidung unter Risiko werden die Umweltzustände um Eintrittswahrscheinlichkeiten ergänzt – bei Ungewissheit fehlen diese.
Selbsttest: Ergebnismatrix
Was zeigen Zeilen und Spalten einer Ergebnismatrix?
Was gibt der Tabelleneintrag e23 einer Ergebnismatrix an?
Richtig oder falsch?
Bei Entscheidungen unter Risiko wird die Ergebnismatrix um Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Umweltzustände ergänzt.
Richtig
Falsch
In einer Ergebnismatrix dürfen nur positive Werte (Gewinne) stehen; Kosten oder Schäden können nicht abgebildet werden.
Richtig
Falsch
Nochmal versuchen