Gewinnbeteiligung

Gewinnbeteiligung Definition

Manche Unternehmen bieten eine Gewinnbeteiligung als ergänzendes variables Arbeitsentgelt neben dem festen Gehalt an.

Für das Unternehmen hat das den Vorteil, dass die Lohn- und Gehaltszahlungen zum Teil davon abhängen, ob das Unternehmen im Geschäftsjahr erfolgreich war; in schlechten Jahren ohne oder mit nur kleinem Gewinn werden die Personalkosten entlastet.

Die Gewinnbeteiligung kann verteilt werden

  • pauschal nach Köpfen (jeder bekommt denselben Betrag) oder
  • individuell, z.B. nach
    • jährlichem Bruttoeinkommen (ein höheres Gehalt führt zu höherer Gewinnbeteiligung),
    • Arbeitszeit (weniger bei Teilzeit),
    • Jahre der Betriebszugehörigkeit oder
    • nach einer Mischung mehrerer Kriterien (z.B. 40 % nach Gehalt und jeweils 30 % nach Köpfen und Betriebszugehörigkeit).

Neben der Gewinnbeteiligung gibt es noch andere Formen der Erfolgsbeteiligung, v.a. eine Kapitalbeteiligung (z.B. Aktien des Unternehmens).

Alternative Begriffe: Erfolgsbeteiligung, Mitarbeiterbeteiligung.