Zwei-Faktoren-Theorie

Zwei-Faktoren-Theorie Definition

Die Zwei-Faktoren-Theorie ist eine Motivationstheorie; sie wurde in den 1950er Jahren von Frederick Herzberg basierend auf empirischen Untersuchungen (Befragungen) entwickelt.

Die 2 entscheidenden Faktoren sind

  • Hygienefaktoren: das sind Faktoren, die nicht zu einer Zufriedenheit der Mitarbeiter führen, sondern bestenfalls zu keiner Unzufriedenheit; dazu zählen z.B. die Unternehmenspolitik, das Betriebsklima, die Arbeitsbedingungen, der Führungsstil (v.a. des direkten Vorgesetzten), die Bezahlung; diese Hygienefaktoren müssen schon mal "in Ordnung sein", sonst sind die Mitarbeiter unzufrieden und Motivation wird kaum entstehen;
  • Motivationsfaktoren: diese können dann – vom durch erfüllte Hygienefaktoren gelegten Startpunkt "Keine Unzufriedenheit" ausgehend – zur Motivation führen, wenn sie erfüllt werden; dazu zählen Sinn, Inhalt und Verantwortung der Arbeit, Erfolg bzw. Erfolgserlebnisse, Anerkennung, Aufstieg und Karriere, persönliche Weiterentwicklung.

Alternative Begriffe: 2-Faktoren-Theorie, Herzberg-Modell, Herzberg-Theorie, Herzbergsche Theorie.