Flächenproduktivität

Flächenproduktivität Definition

Die Flächenproduktivität im Einzelhandel misst den jährlichen Umsatz (i.d.R. der Bruttoumsatz inkl. Mehrwertsteuer – im Gegensatz zum handelsrechtlichen Nettoumsatz ohne Mehrwertsteuer) pro Quadratmeter Verkaufsfläche (z.B. 5.000 €/qm).

Die Flächenproduktivität kann für ein gesamtes Geschäft (z.B. einen Supermarkt) oder für einzelne Teilbereiche (z.B. Süßwaren oder Tiefkühlprodukte) ermittelt werden (wenn die an der Kasse oder im Warenwirtschaftssystem erhobenen Daten diese Aufteilung auf Warengruppen zulassen).

Auch hier ist ein Vergleich nur innerhalb einer Branche sinnvoll; so haben Apotheken oder Juweliere eine höhere Flächenproduktivität als Supermärkte.

Etwas problematisch ist, dass die Produktivität alleine aufgrund steigender Preise / Inflation (und nicht aufgrund von Verbesserungen) steigt. Ist die Inflationsrate z.B. 2 %, würde die Flächenproduktivität alleine dadurch in einem Jahr von 5.000 €/qm auf 5.100 €/qm steigen.