Definition
Mehrstufige Zufallsexperimente sind z.B. folgende Zufallsversuche:
- ein Würfel wird zweimal geworfen;
- ein Glücksrad wird zehnmal hintereinander gedreht;
- aus einer Urne / Lostrommel werden nacheinander 6 Kugeln gezogen (Lotto).
Bei wenigen Stufen (2, 3 oder 4) können mehrstufige Zufallsexperimente und deren Wahrscheinlichkeiten gut mit einem Baumdiagramm dargestellt und berechnet werden.
Bei vielen Stufen hingegen (wie oben beim zehnmaligen Drehen des Glücksrads) sind andere Wege besser, z.B. Bernoulli-Kette bzw. Binomialverteilung.
Alternative Begriffe: Mehrstufige Wahrscheinlichkeit, Mehrstufige Zufallsversuche.
Fazit
- Mehrstufige Zufallsexperimente: derselbe Versuch wird mehrfach hintereinander durchgeführt (z. B. Würfel zweimal werfen).
- Bei wenigen Stufen (2–4) eignet sich das Baumdiagramm zur Darstellung und Berechnung.
- Bei vielen Stufen empfiehlt sich die Bernoulli-Kette / Binomialverteilung.
Selbsttest: Mehrstufige Zufallsexperimente
Was kennzeichnet mehrstufige Zufallsexperimente?
Womit stellt man mehrstufige Zufallsexperimente bei wenigen Stufen am besten dar?
Welche Methode empfiehlt sich bei sehr vielen Stufen (z. B. 10-maliges Drehen eines Glücksrads)?
Nochmal versuchen