Definition
Eine Zeitreihe ist das Ergebnis der Erfassung, Messung, Beobachtung oder Ähnlichem zu mehreren Zeitpunkten bzw. über einen bestimmten Zeitraum (sogenannte Längsschnittdaten); die Daten der Zeitreihe sind chronologisch geordnet.
Beispiele
Beispiele sind die monatliche Arbeitslosenstatistik, die jährliche Inflationsrate oder die täglichen Börsenkurse.
Zweck
Die Zeitreihenanalyse
- untersucht zum einen vergangene Werte auf Muster und Gesetzmäßigkeiten (zum Beispiel Gibt es saisonale Schwankungen? Ist ein klarer Trend erkennbar?)
- und soll zum anderen Prognosewerte liefern.
Instrumente / Methoden der Zeitreihenanalyse
Beispielhafte Instrumente bzw. Methoden der Zeitreihenanalyse sind:
- Gleitender Durchschnitt
- Exponentielle Glättung
- Liniendiagramm Visualisierung / grafische Darstellung der Zeitreihe
Selbsttest: Zeitreihenanalyse
Was kennzeichnet eine Zeitreihe?
Richtig! Zeitreihendaten (auch Längsschnittdaten) sind zeitlich geordnete Messungen desselben Merkmals über mehrere Zeitpunkte oder Perioden.
Falsch. Eine Zeitreihe besteht aus chronologisch geordneten Messwerten zu mehreren Zeitpunkten – keine einmalige Erhebung.
Was sind die zwei Hauptziele der Zeitreihenanalyse?
Genau! Die Zeitreihenanalyse untersucht vergangene Daten auf Muster (z. B. Trends, Saisonalität) und liefert Prognosewerte.
Falsch. Die zwei Ziele sind: vergangene Muster erkennen und Prognosewerte für die Zukunft liefern.
Welches Instrument gehört zur Zeitreihenanalyse?
Korrekt! Der gleitende Durchschnitt ist ein typisches Instrument der Zeitreihenanalyse – neben der exponentiellen Glättung und dem Liniendiagramm.
Falsch. Boxplot, Kreisdiagramm und Häufigkeitstabellen sind keine Zeitreiheninstrumente – der gleitende Durchschnitt hingegen schon.
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