Floating Rate Note

Floating Rate Note Definition

Floating Rate Notes – kurz: Floater – stellen eine Sonderform der Anleihe dar: der Zins ist nicht fix (z.B. 5 % p.a.), sondern variabel.

Der variable Zinssatz orientiert sich dabei an einem Referenzzinssatz, z.B. dem Euribor (Euro Interbank Offered Rate) oder dem Libor (London Interbank Offered Rate).

Die variable Verzinsung hat für das Unternehmen zwar den Nachteil, dass die Zinskosten weniger planbar sind; allerdings sichert man sich dadurch die jeweils aktuellen Zinskosten.

Die Anleihebedingungen eines Floater sehen

  • teilweise einen Minimumzinssatz vor, der unabhängig vom aktuellen Marktzins nicht unterschritten wird (floor: Zinsuntergrenze, zugunsten der Anleger),
  • teilweise auch einen maximalen Zinssatz (cap: Zinsobergrenze; damit laufen dem Unternehmen die Zinskosten nicht unkontrolliert davon) oder
  • eine Kombination der beiden: der variable Zinssatz wird innerhalb einer Bandbreite begrenzt (sog. collar).

Floater werden üblicherweise an der Börse gehandelt; während "normale Anleihen" jedoch im Wert stark schwanken können (z.B. wenn die Anleihe 2 % Verzinsung beinhaltet, der Marktzins aber auf 5 % steigt), unterliegen Floater geringeren Schwankungen, da ihre Verzinsung mit dem Markt mitgeht. Wertverluste ergeben sich hier eher daraus, dass sich die Bonität bzw. das Rating des Unternehmens verschlechtern.

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