Äquivalenzprinzip

Äquivalenzprinzip Definition

Das Äquivalenzprinzip als eines der möglichen Steuerprinzipien besagt, dass die Steuern so bemessen sein sollen, dass sich Leistung (der Steuerzahler) und Gegenleistung (des Staates) ausgeglichen gegenüber stehen.

Wäre das Äquivalenzprinzip allgemeine Besteuerungsgrundlage, müssten z.B. Eltern, die mehrere schulpflichtige Kinder haben, höhere Steuern zahlen, da sie mehr Leistungen (Bildung) des Staates in Anspruch nehmen – so ist es aber nicht.

In der Steuerpraxis spielt das Äquivalenzprinzip keine große Rolle (dafür das Leistungsfähigkeitsprinzip), aber bei Gebühren und Beiträgen.