Fordismus

Fordismus Definition

Fordismus bezeichnet eine Arbeits- und Produktionsweise, die der Autobauer Henry Ford in den 1920er und 1930er Jahren entwickelt und bekannt gemacht hat. Zum Fordismus gehören Massenproduktion, Fließbandarbeit, Arbeitsteilung, un- bzw. angelernte Arbeiter, hohe Fertigungstiefe, hohe Beschäftigung / viele industrielle Arbeitsplätze, Standardisierung der Produkte (wenig Differenzierung) und der Fertigung.

Dadurch sanken die Kosten, die Produktivität stieg und viele Güter wie Autos oder Kühlschränke wurden für die Masse der Konsumenten erschwinglich. Für die Arbeiter hingegen bedeutete es – im Vergleich zu Fachkräften / Handwerkern – eintönige Arbeit, jederzeitige Austauschbarkeit durch andere, wenig Weiterbildung und fehlende Perspektiven.

Der Fordismus baute auf der sogenannten wissenschaftlichen Betriebsführung (Taylorismus) auf.