Konsumgütermarketing

Konsumgütermarketing Definition

Ist von Konsumgütermarketing die Rede, geht es meist um die Abgrenzung zum Investitionsgütermarketing und Dienstleistungsmarketing: Konsumgütermarketing ist die Vermarktung von Verbrauchsgütern an Privatpersonen bzw. private Haushalte zum Endverbrauch.

Dabei können die Konsumgüter für den schnellen Verbrauch sein (Lebensmittel, Seife), aber auch langlebig (Küchen, PKW oder Fertighäuser). In der Regel handelt es sich um Käufermärkte (die Käufer können aus zahlreichen Anbietern auswählen) und es wird viel Geld in Werbung investiert.

Das Fachgebiet Marketing beschäftigt sich im Wesentlichen mit Konsumgütermarketing, die anderen beiden genannten werden eher stiefmütterlich behandelt.

Merkmale und Besonderheiten:

  • es handelt sich um standardisierte Produkte (während z.B. Investitionsgüter oft kundenspezifische Anfertigungen sind, z.B. Spezialmaschinen);
  • es werden viele (Millionen) Käufer angesprochen (nicht nur ein paar Autohersteller oder Kliniken);
  • Kaufentscheidungen werden von einzelnen Personen oder Kleingruppen (Familien, Haushalte) getroffen;
  • die Kaufentscheidungen sind nicht immer rational, sondern manchmal auch spontan und emotional.