Marketing-Mix

Marketing-Mix Definition

Der Marketing-Mix bezeichnet die Kombination aus den 4 Marketinginstrumenten

Beispiel

Eine Brauerei will eine neue Biermarke etablieren. Die Brauerei stellt sich die Frage, wie das Bier sein soll (herb, malzig, Qualität der Zutaten, ...), zu welchem Preisniveau es angeboten werden soll (sehr günstig, mittlere Preislage oder hochpreisig?), wie es beworben werden soll (Fernsehwerbung, Onlinewerbung, Postwurfsendungen, Stadionbanner, Sponsoring) und wo es verkauft werden soll (Getränkemärkte, Supermärkte, Discounter, Gaststätten?).

Die einzelnen Bereiche sind nicht immer trennscharf, sondern überschneiden sich teilweise; so fallen z. B. bei "Verkaufspartys" für Kunststoffhaushaltsartikel, Küchengeräte oder Kosmetika Kommunikation und Distribution zusammen (ebenso z. B. beim Teleshopping).

Aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen resultiert der alternative Begriff der "4 Ps" des Marketing: Product, Price, Promotion, Place.

Das ist der grundlegende Marketing-Mix, der für jede Marketingausrichtung die Basis darstellt.

Für das Dienstleistungsmarketing wird das oft erweitert um 3 weitere Ps zu 7 Ps:

  • People: die Qualität und das Erlebnis vieler Dienstleistungen und damit die Kundenzufriedenheit ist vom Personal bzw. dessen Qualifikation und Freundlichkeit abhängig (Friseur, Physiotherapeut, Berater, Kellner); Gutes Personal zu finden, zu halten und weiterzubilden wird deshalb als weiteres Marketinginstrument betrachtet;
  • Process: am Kunden ausgerichtete Geschäftsprozesse, z. B. schnelle Bedienung der Kunden, Anpassung an ihre Bedürfnisse und Wünsche;
  • Physical Facilities / Evidence (Ausstattung): z. B. das Ambiente eines Restaurants oder die Sauberkeit und Ausstattung eines Fitnessstudios (Geräte, Sauna, Schwimmbad).

Alternative Begriffe: 4-P-Modell, absatzpolitische Instrumente, Marketinginstrumente, Marketingmix, marketingpolitische Instrumente.