Reporting

Reporting Definition

Reporting (deutsch: Berichtswesen) bezeichnet die Informationen, die dem Management zur Steuerung und Kontrolle des Unternehmens bereitgestellt werden. Das Reporting ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich, umfasst aber in den meisten Fällen

Das Reporting ist auf die Anforderungen der Nutzer zugeschnitten: das oberste Management interessiert sich eher für das Große und Ganze (Umsätze, Gewinn- und Verlustrechnung), der Produktionsleiter für die Ausschussquote oder den Auslastungsgrad, der Vertriebleiter für die Absatzzahlen etc.

Letztlich möchte das Management durch das Reporting erkennen, "ob der Laden läuft", d. h. ob die Planwerte erreicht werden oder ob bzw. in welchen Bereichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, weil z. B. die Umsätze hinterherhinken, zu viel Ausschuss produziert wird oder Kosten aus dem Ruder laufen.

Um dieses Ziel, das Unternehmen überwachen und steuern zu können, zu erreichen, muss das Reporting knackig sein; also keine 30-seitigen Zahlenfriedhöfe, sondern die wichtigsten Aspekte auf den Punkt und schnell erfassbar gebracht, z. B. durch ein Executive Summary (kurze Zusammenfassung), Hervorhebungen, Tabellen, Grafiken (Details könnten in einem Anhang untergebracht werden).

Die Berichte können in Papierform, als PDF oder im IT-System (über Computer oder mobil über Tablets oder Smartphones abrufbar) vorliegen.

Es handelt sich in den meisten Fällen um ein internes Berichtswesen, da viele Informationen wie z. B. Deckungsbeiträge oder Margen geheim und nicht für die Öffentlichkeit bzw. die Wettbewerber bestimmt sind. Teilweise sind die Informationen jedoch wie z. B. die jährlichen Jahresabschlüsse bei Kapitalgesellschaften auch öffentlich zugänglich (externes Berichtswesen).

Das Controlling ist nur für das interne Reporting (Management Reporting) zuständig, während das externe Reporting in Form von Jahres- und Konzernabschlüssen durch die Finanzbuchführung erstellt wird.

Alternative Begriffe: Management-Reporting.