Profitabilität

Profitabilität – oft wird auch der Begriff Ertragskraft synonym verwendet – könnte man als die Eigenschaft eines Unternehmens oder Projekts bezeichnen, nachhaltig – also nicht nur einmal irgendwann – Gewinne zu erzielen.

Ein Autobauer könnte z. B. mit seinem Kerngeschäft – Produktion und Verkauf von Autos – dauerhaft Verluste erzielen, aber in einem Jahr insgesamt einen Gewinn, weil ein hoher einmaliger Erlös aus dem Verkauf einer Beteiligung anfiel.

Man würde dann nicht sagen, das Unternehmen ist profitabel.

Profitabilität wäre schon gegeben, wenn über die Jahre jeweils kleine Gewinne erzielt würden; das bedeutet aber noch nicht, dass die Investoren zufrieden sein werden, da sie auch eine gewisse Rentabilität erwarten (bei der Rentabilität wird der Gewinn ins Verhältnis gesetzt, v. a. zum eingesetzten Kapital: 1 € Gewinn wäre zwar profitabel, aber bei 1 Mio. € Kapitaleinsatz nicht rentabel, keine gute Kapitalverzinsung).

Profitabilität ist aber schon mal ein gutes Zeichen; umgekehrt führt Nicht-Profitabilität – also dauerhafte Verluste – zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten (das Eigenkapital schmilzt) bis hin zur Gefahr einer Insolvenz und verlangt nach Gegenmaßnahmen.